Wo haben Sie kochen gelernt?
- Ich habe in Restaurants verschiedener renommierter 4 Sterne Hotels in ganz Italien, allen voran in der Emilia Romagna, im Veneto, am Gardasee und in Südtirol gearbeitet.

Ihre gastronomische Philosophie in drei Worten
- Innovativ aber traditionell

Beschreiben Sie Ihren Küchenstil kurz und knapp
- Ich versuche den Geschmack jeder einzelnen Zutat hervorzuheben und nicht zu überdecken. Das gelingt selbstverständlich nur mit Produkten allererster Qualität.

Wo beziehen Sie Ihre Produkte? (z.B. regional, lokal, bio, eigener Garten, Hausschlachtung)
- Wir verwenden fast ausschließlich regionale und vor allem saisonale Zutaten.

Was war Ihr Lieblingsessen in der Kindheit?
- Frisches Brot mit „Pomodorini del Piennolo” (Tomatenart aus Kampanien), nativem Olivenöl aus Apulien und frischem wildem Origano.

Was haben Sie zu Hause immer im Kühlschrank?
- Tomaten, Salat und Käse.

Was schmeckt Ihnen gar nicht?
- Industriell hergestellte Lebensmittel voll von Konservierungsstoffen und Zucker.

Ärgern Sie sich über Kritik?
- Nur wenn Sie von Personen gemacht werden, die sich von Küchensendungen im Fernsehen und auf Social-Media-Kanälen beeinflussen lassen.

Was ist das Schönste, was in einer Küche oder in einem Restaurant passieren kann?
- Ein Lob von jemanden zu erhalten, der selbst Koch ist.

Und was darf in einer Küche niemals schief gehen?
- Die Abläufe sollten immer strikt eingehalten werden.

Was wäre Ihre Henkersmahlzeit?
- Orecchiette mit cime di rapa (Stängelkohl) und zuvor natürlich Brot mit Cocktailtomaten.

Geht Liebe wirklich durch den Magen?
- Ich glaube ja. Insbesondere wenn das Gericht vor den Augen der Angebeteten zubereitet wird.